Geschichten aus 1001 Metern über Meer

Der Besuch einer Alphütte sei schon lange auf ihrer To-do-Liste gestanden, jetzt habe sie auch das einmal erlebt, sagt Aida Abdu, eine in diesem Jahr eingebürgerte Freiburgerin, die ursprünglich aus Äthiopien stammt. «Ich war schon mit der Schule in einer Alphütte», unterbricht sie ihre Tochter. Die Frau kann nicht zum Mittagessen bleiben auf der Alp Les Ciernes, 1001 Meter über Meer. Auch wenn die Sennensuppe über dem offenen Feuer noch einladend brodelt. Sie müsse arbeiten gehen, in einem Budo-Center, und dürfe nicht zu spät kommen.

Ausflug ist Garniers Idee
Auch die Staatsrätin selber habe einen Sommer auf einer Alp verbracht, sagte Garnier. Deshalb sei ihr auch die Idee gekommen, den Akt der Einbürgerung mit dem Entdecken des Freiburger Kulturguts und der Produkte der Bergregionen zu kombinieren. Einige der Eingebürgerten kennen die Lebensweise in einer Alphütte aus ihren Heimatländern, sagte Garnier. «Wir wollen zeigen, dass es in der Schweiz Orte gibt, in denen man ganz einfach lebt und arbeitet.»

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